Parodontitis Therapie

 

Parodontitis - Augsburg - Praxis Dr. Mitterwald Leiden Sie an regelmäßigem Zahnfleischbluten und druckempfindlichen Zahnfleisch? Oder fühlen Sie sich durch schlechten Geschmack und die Angst vor Mundgeruch verunsichert und gehemmt im Umgang mit anderen Menschen? Dann könnte es sein, dass Sie an einer Zahnfleischentzündung oder gar Parodontitis leiden. Doch keine Angst! Diese weit verbreitete Erkrankung kann heut zu Tage schnell und einfach beseitigt werden. Lassen Sie sich nicht länger von Ihren Leiden einschränken und besuchen Sie unsere Praxis!

Was genau ist Parodontitis?

Unter Parodontitis, im Allgemeinen auch als Parodontose bezeichnet, versteht man eine bakteriell verursachte Entzündung, die sich in einer größtenteils irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) äußert. In ihrem Verlauf werden die Zahnhaltefasern aufgelöst, was unbehandelt zum Zahnverlust führt. In der Regel ist die Entwicklung dieses Krankheitsbildes schleichend. Nur in seltenen, besonders aggressiven Fällen findet ein rascher Gewebeverlust statt.

Wie entsteht Parodontitis?

Der Vorläufer einer Parodontitis ist zumeist eine akute oder chronische Zahnfleischentzündung, die als Gingivitis bezeichnet wird. Dabei setzen sich mundeigene Bakterien am Zahnbelag fest und verursachen so eine Entzündung des umliegenden Gewebes. Diese Infektion weitet sich über das Zahnfleisch und den Zahnhalteapparat aus, was sich in Schwellungen und Zahnfleischbluten äußert. Im weiteren Verlauf bilden sich an den Zahnhälsen Zahnfleischtaschen. Das Immunsystem setzt Enzyme zur Bakterienabwehr frei, welche die Grundlage für den Abbau von Zahnhaltefasern und Knochensubstanz darstellen. Erst in diesem Stadium wird die Erkrankung als Parodontitis bezeichnet.

Da jedoch eine enge Wechselbeziehung zwischen Zähnen, Mundschleimhaut und dem Gesamtorganismus besteht, ist die Parodontitis häufig auch Symptom oder Folgeerscheinung anderer Erkrankungen, wie beispielsweise Blut- oder Infektionskrankheiten, Hormonstörungen oder Mangelernährung. Weitere Ursachen können Gift- und Arzneistoffe oder eine Schwangerschaft sein.

Anzeichen

Folgende Anzeichen können ein Hinweis auf Parodontitis sein:

  • Rotes und geschwollenes Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten
  • Sichtbarer, bakterieller Zahnbelag
  • Mundgeruch und schlechter Geschmack
  • Zahnfleischtaschenbildung

Im eine fortgeschrittenen Stadium auch:

  • Zahnfleischrückgang
  • Lockere Zähne
  • Eiter

Therapie

Idealerweise werden therapeutische Maßnahmen mit einer PZR eingeleitet, welche die Infektion eindämmt. Im Anschluss werden unter lokalanästhetischer Betäubung sämtliche Keime und Bakterien aus den Zahnfleischtaschen entfernt. Hierfür verwenden wir spezielle Handinstrumente, sowie Schall- und Ultraschallwerkzeuge. Die im bisherigen Prozess aufgerauten Zahnwurzeln werden geglättet, um weiteren Bakterien die Angriffsfläche zu nehmen. Sollte die Infektion bereits tief und unzugänglich in die Zahnfleischtaschen vorgedrungen sein, lässt sich an dieser Stelle ein kleiner chirurgischer Eingriff zur Entfernung nicht mehr vermeiden. In vielen Fällen ist auch eine antibiotische Behandlung nötig.

Abgeschlossen wird die Therapie durch eine subgingivale Reinigung, das antibakterielle Ausspülen des behandelten Mundraums mit einem Chlorhexidinpräparat.

Nachsorge

Im Falle der Parodontitis ist eine umfangreiche Nachsorge von besonders großer Bedeutung, da die meisten Patienten eine Anfälligkeit für bakterielle Infektionen aufweisen. Lassen Sie bei regelmäßigen Prophylaxeuntersuchungen eventuellen Zahnbelag unter dem Zahnfleisch und aus den Taschen entfernen und optimieren Sie Ihre Mundhygiene. Desweiter ist es von Vorteil, Risiken in der Lebensgestaltung zu minimieren. So können Faktoren wie Stress, Übergewicht oder auch Rauchen eine Erkrankung am Zahnhalteapparat fördern.

Gerne beraten wir Sie persönlich zu individuellen Prophylaxemaßnahmen.

 Definition „Parodontologie“:

In der Parodontologie befassen wir uns mit Erkrankungen des Zahnhalteapparats beziehungsweise Zahnbettes, im Gegensatz zu reinen Zahnerkrankungen. Neben kariös bedingten Leiden sind diese Erkrankungen die häufigste Ursache für zahnmedizinische Maßnahmen.

 

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