Technischer Ablauf

Technischer Ablauf Implantologie - Praxis Dr. MitterwaldDer ambulante Eingriff der Implantation wird in unserer Praxis mit viel Erfahrung und Know-how durchgeführt und ist dank milder Lokalanästetika für den Patienten vollkommen schmerzfrei.

Vor der eigentlichen Operation wird zunächst die Knochensubstanz überprüft, um einerseits zu klären ob eine Implantation überhaupt möglich ist. Sollte dies der Fall sein, wird die exakte Positionierung, die Länge und der Durchmesser des zukünftigen Implantats festgelegt. Dies geschieht über ein Gipsmodell des Kiefers sowie durch verschiedene zusätzlichen Messungen und Röntgenaufnahmen.

Kleiner Eingriff mit großer Wirkung

Zu Beginn des Eingriffs wird dem Patienten ein Lokalanästetikum verabreicht, um einen reibungslosen und vor allem schmerzfreien Ablauf zu garantieren. Auf Wunsch kann die Implantation auch unter Sedierung, Hypnose oder Vollnarkose vorgenommen werden – wir informieren Sie gerne detailliert über Ihre Möglichkeiten. Im Anschluss an diese einleitende Maßnahme wird an der geplanten Operationsstelle ein kleiner Schnitt vorgenommen und der Mukoperiostlappen (Schleimhaut) weggeklappt. Mit einer Bohrschablone wird die exakte Position des Implantats bestimmt, welche im Anschluss stufenweise mit verschiedenen Fräsen aufbereitet wird.

Schutz für den Knochen

Um den Knochen durch zu große Reibung nicht zu beschädigen, werden die Fräsen mit geringer Rotation und wenig Druck eingesetzt, was ein punktgenaues Arbeiten erleichtert. Zur zusätzlichen Kühlung und Desinfektion wird sowohl während des Bohrens, als auch danach eine Kochsalzspülung eingesetzt.

Feste Stütze für ein funktionales Gebiss

In einem letzten Schritt wird dann das sterile Implantat mit einem Drehmomentschlüssel in den Knochen eingeschraubt und die Wundöffnung der Schleimhaut vernäht. Hierbei ist es von allergrößter Wichtigkeit auf einen keimfreien Ablauf zu achten, um eine mögliche Infektion und ein damit einhergehendes Scheitern des Eingriffs zu vermeiden. Deshalb erfolgt auch eine Antibiotikagabe für eine Woche ab dem OP- Vortag. Die oberflächliche Wundheilung sollte nach 7-10 Tagen abgeschlossen sein, was durch regelmäßige Kühlung und medikamentöse Behandlung begünstigt wird. Nun beginnt der Prozess der Osseointegration, das molekulare Verwachsen von Implantat und Knochensubstanz, um so eine möglichst naturgetreue und stabile Wurzelgrundlage für Ihren Zahnersatz entstehen zu lassen.

Bis dieser Vorgang abgeschlossen ist, werden Sie selbstverständlich mit einem provisorischen Zahnersatz ausgestattet, dessen vorsichtige Nutzung den Einheilprozess zusätzlich unterstützt, da die Kaubelastung eine Remineralisierung des umliegenden Knochengewebes fördert.

Mit der, seit den 60er Jahren konstant weiterentwickelten Implantologie steht der Zahnmedizin ein zuverlässiges und nachhaltiges Verfahren zur langfristigen Versorgung mit Zahnersatz zur Verfügung – nutzen Sie unsere Erfahrung und Ihre Möglichkeiten.

 

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